Pferdephysiotherapie

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„Eine Behandlung ist für mich ein intensives Zwiegespräch.
Ich stelle Fragen, aber meine eigentliche Aufgabe ist das Zuhören.

Und es ist unglaublich spannend, wie Pferde reagieren,
wenn sie merken, dass sie sich mitteilen dürfen.“

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Pferde sind Bewegungskünstler, die uns durch ihre Anmut, Eleganz
und Bewegungsfreude faszinieren.

Ihr Körper ist ein komplexes System aus Muskeln, Bändern, Faszien, Sehnen
und Knochen, hochspezialisiert für das Laufen.
Kommt dieses System an einer Stelle ins Stocken, kann fachgerechte Behandlung helfen, den physiologischen Bewegungsablauf wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Zeigt Ihr Pferd folgende Probleme:

  • Kopfschlagen
  • Unwilligkeit, vorwärts zu gehen
  • Problem, sich stellen oder biegen zu lassen
  • Taktunreinheiten
  • Ständiges Schweifschlagen
  • Schweifschiefhaltung
  • Rückenprobleme
  • Probleme mit der Versammlung
  • Häufiges Stolpern
  • Muskelatrophien
  • Einseitiges Ablaufen der Hufe
  • Gelenksarthrosen
  • Störungen der Losgelassenheit

oder ähnliches

kann der Weg zu einem Physiotherapeuten die richtige Wahl sein.
Eine physiotherapeutische Behandlung ersetzt jedoch keinen Tierarztbesuch!
Ideal ist immer eine Zusammenarbeit von Tierarzt und Physiotherapeut.

Andere Indikationen für eine physiotherapeutische Behandlung:
• gezielter Muskelaufbau, Aufbau nach Verletzung

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Ablauf einer Behandlung:

Eine Erstbehandlung dauert 1,5- 2 Stunden.
Sie sollten also genügend Zeit einplanen.

Das Pferd wird im Stand und in der Bewegung angeschaut, geführt
und an der Longe bewegt, ggf. auch unter dem Sattel.

Eine gründliche Untersuchung des ganzen Pferdes und aller Extremitäten sowie die Beurteilung der Hufsituation und des Sattels ist für eine Einschätzung der Situation unumgänglich.

Es schließt sich die Behandlung an, die mit sanften, sensorischen und reflektorischen Griffen die Muskulatur gezielt und schonend lockert, ohne dabei Gewebeschäden zu produzieren, wie es bei ruckartigen Bewegungen über lange Hebel vorkommen könnte.

Viele der angewandten Techniken beruhen auf der Kenntnis der sensomotorischen Grundlagen der Muskulatur und sind wenig spektakulär anzuschauen.

Nach der Behandlung sollte das Pferd noch in ruhiger Gangart an der Longe bewegt oder geführt werden. Danach ist meistens eine Reitpause von mehreren Tagen sinnvoll.
Im Einzelfall hängt das immer vom Befund ab.

Langjährige Probleme verschwinden in der Regel nicht innerhalb einer Behandlung.
Es kann nötig sein, einige Folgetermine zu vereinbaren.

Das Pferd braucht Zeit, um sich selbst wieder in die körperliche Balance zu bringen.
Als Therapeut kann ich hier gezielte Impulse setzen, die eigentliche Arbeit macht
das Pferd jedoch selbst.

Ein Therapieplan für die folgende Zeit schließt die Behandlung ab.

Gerne gebe ich Tipps zum physiologisch sinnvollen Arbeiten des Pferdes an der Longe oder schaue mir Ihr Reiten an. Manchmal ist das Problem komplexer und es bedarf des Herangehens von verschiedenen Seiten.

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